Leukämie-Phoenix-Newsletter Nr. 13 (04/17)

Inhalt:


Veranstaltungskalender

Die Veranstaltungen sind chronologisch sortiert.
Angaben sind ohne Gewähr.
Sollten Sie selber eine Veranstaltung zum Themengebiet Leukämie oder Knochenmark- / Stammzelltransplantation planen, schlagen Sie sie zur Veröffentlichung in unserem Veranstaltungskalender (Newsletter) unter http://www.leukaemie-phoenix.de/kontakt/ vor.


Linkhinweise

Unten stehend finden Sie Internetseiten, die neu in die Linkliste aufgenommen oder aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu diesen oder vielen anderen Links finden Sie in unserer Online-Linkliste unter http://www.leukaemie-phoenix.de/linkhinweise.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 06.04.17 in der Ärztezeitung

Seltene Erkrankungen

Defektes Gen verursacht Leukämie

Forscher haben die Funktion des Gens SMARCD2 aufgeklärt– und welche Folgen ein Defekt haben kann.

MÜNCHEN. Ärzte am Dr. von Haunerschen Kinderspital des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München haben gemeinsam mit einem internationalen Team eine Entdeckung bei der Erforschung von Leukozyten gemacht: Das Gen SMARCD2 kontrolliert die Reifung neutrophiler Granulozyten und verhindert gleichzeitig die Entstehung von Leukämien (Nat Genet 2017; online 3. April).

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite der Ärztezeitung.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 06.04.17 bei aerzteblatt.de

Multiples Myelom: Medikamentöse Therapie in Studie einer Stammzelltherapie gleichwertig

Toulouse – Die Effektivität der medikamentösen Therapie des Multiplen Myeloms hat sich in den letzten Jahren so weit verbessert, dass in einer Phase 3-Studie im New England Journal of Medicine (2017; 376: 1311-20) jetzt gleich gute Ergebnisse wie nach einer (sofortigen) Stammzelltherapie erzielt wurden.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Ärzteblattes.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 16.03.16 auf der Webseite des Gemeinsamen Buindesausschusses

Arzneimittel-Richtlinie/Anlage XII: Idelalisib (chronische lymphatische Leukämie; neues Anwendungsgebiet in Kombination mit Rituximab)

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen
Wirkstoffen nach § 35a SGB V – Idelalisib (chronische lymphatische Leukämie; neues Anwendungsgebiet: in Kombination mit Rituximab als Erstlinientherapie bei Patienten mit
17p-Deletion oder TP53-Mutation, für die keine anderen Therapien geeignet sind)

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Gemeinsamen Bundesausschusses.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 14.03.17 in der Ärztezeitung

Phase-I-Studie

Antikörper sollen Leukämie-Krebszellen eliminieren

Wissenschaftler am Tübinger Universitätsklinikum haben eine klinische Phase-I-Studie begonnen. Ihr Ziel: Mit einem im Klinikum selbst entwickelten Antikörper die häufigste akute Leukämie bei Erwachsenen zu heilen.

TÜBINGEN Eine Akute Myeloische Leukämie (AML) kann mit gegenwärtig verfügbaren Therapien häufig erfolgreich zurückgedrängt werden. Dabei werden jedoch meist nicht alle Krebszellen eliminiert. Deshalb kehrt die Erkrankung oft wieder und hat dann eine sehr schlechte Prognose.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite der Ärztezeitung.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 10.03.17 bei aerzteblatt.de

Chronisch myeloische Leukämie: Imatinib könnte langfristig Lebenserwartung normalisieren

Jena – Imatinib hat die Prognose von Patienten mit chronisch myeloischer Leukämie (CML) entscheidend verbessert. Von den Teilnehmern der Studie, die 2001 zur Zulas­sung des Tyrosinkinase-Hemmers führte, sind einer Publikation im New England Journal of Medicine (2017; 376: 917–927) zufolge noch 83 Prozent am Leben, was in etwa der Überlebensrate in der Normalbevölkerung entspricht.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Ärzteblattes.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 06.03.17 bei aerzteblatt.de

Blinatumomab: „BiTE“-Antikörper verlängert Leben bei ALL-Variante

Houston – Der „BiTE“-Antikörper Blinatumomab verlängert die Überlebenszeit von Patienten mit Philadelphia Chromosom negativer B-Zell-Vorläufer-ALL gegenüber einer konventionellen Chemotherapie um mehr als drei Monate. Dies geht aus den abschlie­ßenden Ergebnissen einer Phase 3-Studie im New England Journal of Medicine (2017; 376: 836-847) hervor, die dem Hersteller nach der vorzeitigen Zulassung auferlegt worden war.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Ärzteblattes.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 30.01.17 bei aerzteblatt.de

ALL: CAR-T-Zellen „von der Stange“ bei Säuglingen wirksam

London – Britische Forscher haben eine universelle Variante der CAR-T-Zelltherapie entwickelt, die die Anwendung einer viel versprechenden neuen Behandlung erleichtern könnte. Bei zwei Säuglingen im Alter von 11 und 16 Monaten mit B-Zell-Leukämien wurden laut einem Bericht in Science Translational Medicine (2017; 9: eaaj2013) stabile Remissionen erzielt.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Ärzteblattes.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 24.01.17 in der Ärztezeitung

Seltene Erkrankungen

Neue Option bei Morbus Waldenström

Die meisten Patienten mit Morbus Waldenström sprechen auf eine Tablettentherapie mit Ibrutinib an.

ULM. Eine internationale Studie am Universitätsklinikum Ulm belegt die Wirksamkeit eines neuen Medikaments für Patienten mit Morbus Waldenström.

Die seltene Erkrankung gehört zur Gruppe der langsam wachsenden indolenten Lymphome. Die Patienten leiden häufig unter Blutarmut, aber auch Nervenschmerzen oder Blutungsneigungen, da das Lymphom immer das Knochenmark befällt und zudem einen Antikörper produziert, der sich gegen Thrombozyten oder Gerinnungsfaktoren und gesunde Nervenzellen richten kann.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite der Ärztezeitung.


Folgende Pressemitteilung erschien am 19.01.2017 beim Gemeinsamen Bundesausschuss

Stammzelltransplantation bei Multiplem Myelom: G-BA legt Studie zur Nutzenbewertung auf 

Berlin, 19. Januar 2017 – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die Bewertungsverfahren zu drei Varianten der Stammzelltransplantation bei Multiplem Myelom, einer Krebserkrankung des Knochenmarks, zeitlich befristet ausgesetzt. Angesichts fehlender Studiendaten ist eine sichere Beurteilung der Vor- und Nachteile derzeit nicht möglich. Bis zum Juli 2022 werden zu zwei Varianten der Stammzelltransplantation die Ergebnisse laufender Studien erwartet. Zur dritten Variante hat der G-BA mit dem Beschluss einer Erprobungs-Richtlinie eine klinische Studie initiiert; das Bewertungsverfahren wird hierbei bis zum erwarteten Studienende ausgesetzt.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Gemeinsamen Bundesauschusses.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 18.01.17 in der Ärztezeitung

Leukämie

Forscher charakterisieren neue Form der AML

HANNOVER. Forscher haben eine vor Kurzem entdeckte Art der Leukämie, die "AML mit lympho-myeloischer klonaler Hämatopoese" charakterisiert: Sie haben ihre genetischen Eigenschaften und ihren Ursprung beschrieben sowie herausgefunden, dass Patienten mit dieser Form der Leukämie eine Stammzelltransplantation benötigen, um geheilt zu werden, teilt die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) mit (Leukemia 2017; online 3. Januar). Zudem waren die Experten an einer Studie beteiligt, die ein online-Rechensystem hervorgebracht hat, mit dem für jeden einzelnen Leukämiepatienten Nutzen und Risiken einer Stammzelltransplantation ermittelt werden können (Nat Genet 2017; online 16. Januar).

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite der Ärztezeitung.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 17.01.17 in der Ärztezeitung

EU-Forschungsinitiative

"Big Data" zu Leukämie

DUISBURG / ESSEN. Im Mittelpunkt der neuen Forschungsinitiative HARMONY stehen effizientere Leukämie-Therapien durch die anonymisierte Auswertung von Forschungsergebnissen ("Big Data").

Für die beteiligten Forscher der Universität Duisburg-Essen (UDE) an der Kinderklinik III am Uniklinikum Essen steht die Akute Myeloische Leukämie (AML) im Fokus, teilt die UDE mit. Die Europäische Union fördert HARMONY mit insgesamt 20 Millionen Euro. AML ist nicht gleich AML.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite der Ärztezeitung.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 17.01.17 bei aerzteblatt.de

Leukämie: Wissensdatenbank könnte Therapieplanung verbessern

Hinxton/Ulm – Eine Wissensdatenbank, die die genetischen Merkmale von Krebszellen mit den Behandlungsergebnissen früherer Patienten kombiniert, könnte die Therapie­entscheidungen bei künftigen Krebspatienten optimieren. Bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) würde laut Berechnungen in Nature Genetics (2017; doi: 10.1038/ng.3756) jeder dritte Patient eine andere Behandlung erhalten. Vielen Patienten könnte eine lebensgefährliche Stammzelltransplantation erspart werden, glauben die Autoren.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Ärzteblattes.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 02.01.17 in der Ärztezeitung

Onkologie

Fortschritt in der Leukämie-Diagnostik

Ein neues Testverfahren könnte Patienten mit Akuter Myeloischer Leukämie und hohem Rückfall-Risiko identifizieren. Das hätte therapeutische Konsequenzen.

MÜNCHEN. Einem internationalen Team in Kooperation mit Forschern des Klinikums der Universität München (LMU) ist es gelungen vorherzusagen, welche Patienten mit Akuter Myeloischer Leukämie (AML) ein hohes Risiko für einen Rückfall haben. Dabei sind Oberflächenmoleküle spezifisch auf leukämischen Stammzellen von Bedeutung (Nature 2016, 540:433–437).

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite der Ärztezeitung.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 20.12.16 in der Ärztezeitung

ASH-Kongress

Impfung schützt AML-Patienten vor Rezidiven

Durch eine Impfung mit körpereigenen Zellen lässt sich bei Patienten, die an akuter myeloischer Leukämie erkrankt sind, die Remissionsdauer nach einer Chemotherapie deutlich verlängern.

BOSTON / USA. Erste gute Erfahrungen mit der Strategie, AML-Patienten mit körpereigenen Zellen zu impfen, haben Dr. Jacalyn Rosenblatt vom Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston in den USA und ihre Kollegen bereits bei Patienten mit multiplem Myelom gesammelt.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite der Ärztezeitung.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 13.12.16 bei aerzteblatt.de

Wie intermittierendes Fasten Mäuse vor einer Leukämie schützt

Dallas - Intermittierendes Fasten kann bei Mäusen die Entwicklung und das Fortschreiten einer akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) hemmen, was Forscher in Nature Medicine (2016; doi: 10.1038/nm.4252) mit einer gesteigerten Wirksamkeit des Fettzellhormons Leptin in Verbindung bringen. Bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) wurde kein Einfluss des Fastens festgestellt.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Ärzteblattes.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 13.12.16 bei aerzteblatt.de

AML: Krebsimpfung verhindert Rezidive langfristig

Boston – Eine neuartige individuelle Vakzine, die Leukämie-Zellen mit dendritischen Zellen des Patienten fusioniert, hat in einer ersten klinischen Studie die Remissionen einer akuten myeloischen Leukämie (AML) nach einer Chemotherapie über einen ungewöhnlich langen Zeitraum aufrechterhalten, wie ein US-Team in Science Translational Medicine (2016; 8: 368ra171) berichtet.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Ärzteblattes.


In eigener Sache "Erfahrungsberichte" (Wiederholte Mitteilung)

Wir bieten in Kooperation mit der Deutschen Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V. und dem Projekt leukaemie-kmt.de eine Rubrik "Erfahrungen" http://www.leukaemie-phoenix.de/erfahrungsberichte an.

In dieser Rubrik kann man Erfahrungsberichte von Betroffenen (ALL, AML, CLL, CML, etc.), Angehörigen und Knochenmark-/Stammzellspendern finden.

Die Zugriffszahlen zeigen, dass dieser Bereich intensiv gelesen wird.

Die Vielfalt dieses Bereiches hängt natürlich davon ab, dass möglichst viele Erfahrungsberichte zu den unterschiedlichen Erkrankungen und Behandlungsformen vorhanden sind.

Deswegen freuen wir uns über jeden thematisch relevanten Erfahrungsbericht, der uns zur Verfügung gestellt wird.

Sollten Sie bereit sein Ihren Erfahrungsbericht für andere Betroffene zur Verfügung zu stellen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung (info@leukaemie-phoenix.de).


Über Leukämie-Phoenix

Leukämie-Phoenix ist eine Online-Selbsthilfegruppe für Patienten mit Langzeitfolgen nach Therapie (Schwerpunkt allogene Stammzelltransplantation).

Das Projekt Leukämie-Phoenix wurde im Mai 2007 gestartet.

Seit Oktober 2013 gehört die Gruppe zur Leukämie- und Lymphom-Hilfe in Hessen e.V. .

Sie können unsere Arbeit gerne durch eine Fördermitgliedschaft unterstützen.

Flyer der Gruppe Leukämie-Phoenix zur Weitergabe an Betroffene können Sie online bestellen.


Leukämie-Phoenix-Newsletter

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