Leukämie-Phoenix-Newsletter Nr. 11 (09/16)

Inhalt:


Veranstaltungskalender

Die Veranstaltungen sind chronologisch sortiert.
Angaben sind ohne Gewähr.
Sollten Sie selber eine Veranstaltung zum Themengebiet Leukämie oder Knochenmark- / Stammzelltransplantation planen, schlagen Sie sie zur Veröffentlichung in unserem Veranstaltungskalender (Newsletter) unter http://www.leukaemie-phoenix.de/kontakt/ vor.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 02.09.16 in der Ärztezeitung

CML

Wann ist Wechsel der Therapie nötig?

Forscher untersuchen, ob das Protein LASP1 einen früheren Hinweis auf mögliche Probleme in der Therapie von Patienten mit cronischer myeloischer Leukämie gibt.


JENA. Die Krankheitsursache der chronischen myeloischen Leukämie (CML) liegt in einer Veränderung des Erbmaterials, die dazu führt, dass ein natürlicherweise nicht vorkommendes Protein gebildet wird: BCR-ABL.

Forschern um Dr. Jochen Frietsch vom Uniklinikum Jena und Professor Elke Butt vom Uniklinikum Würzburg ist es nun gelungen, mit LASP1 ein weiteres Protein zu identifizieren, das bei CML verstärkt produziert wird, teilt die Uniklinik Jena mit.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Ärzteblattes.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 28.08.16 bei faz.net

Krebsforschung

Intaktes Knochenmark nach Immuntherapie

Bestrahlungen und Chemotherapien sind für Leukämiepatienten vor einer Knochenmarkspende äußerst belastend. Ziel ist die restlose Beseitigung des körpereigenen Immunsystems. Nun haben Forscher der Stanford-Universität eine schonende Alternative gefunden.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 26.08.16 bei der Deutschen Krebsgesellschaft

Zwei Wirkstoffe bei chronischer myeloischer Leukämie

Beide wirken gleichermaßen gut, wenn sie als Ersttherapie angewendet werden.

Zwei Tyrosinkinasehemmer der zweiten Generation, Dasatinib und Nilotinib, sind bei chronischer myeloischer Leukämie (CML) in der chronischen Phase gleichermaßen gut für eine Ersttherapie geeignet. Das geht aus den Ergebnissen einer Studie in der Fachzeitschrift Cancer hervor.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Krebsgesellschaft.


Folgende Mitteilung erschien am 24.08.2016 beim Gemeinsamen Bundesausschuss

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach § 35a SGB  V – Ibrutinib 

Folgender Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 21. Juli 2016 wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht. Er trat mit Wirkung vom Tag seiner Veröffentlichung auf den Internetseiten des Gemeinsamen Bundesausschusses am 21. Juli 2016 in Kraft:

Arzneimittel-Richtlinie/Anlage XII: Ibrutinib


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 09.08.16 bei aerzteblatt.de

BGH: Patientenverfügung und -vollmacht müssen konkret sein

Karlsruhe – Eine Patientenverfügung muss sich konkret zu einzelnen medizinischen Be­handlungen oder zu bestimmten Krankheiten äußern. Die Formulierung, „lebensver­län­gernde Maßnahmen“ seien nicht erwünscht, reicht nicht aus, um eine künstliche Ernäh­rung zu beenden, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Eine Patienten­vollmacht muss zudem deutlich ma­chen, ob die bevollmächtigte Person auch über den Abbruch lebenserhaltender Maß­nah­men entscheiden kann, wie aus dem heute ver­öffent­lichten Beschluss hervorgeht (Az: XII ZB 61/16).

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Ärzteblattes.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 08.08.16 bei doccheck.com

AML: Proteinverlust mit bösen Folgen

AML ist eine Leukämieform, die bevorzugt bei Erwachsenen über 60 Jahren auftritt. Eine aktuelle Studie zeigt, dass der Verlust des Proteins RKIP an der Entartung der Hämozytoblasten mitwirkt. Durch die Aufklärung des Mechanismus ergeben sich neue Behandlungsmöglichkeiten.

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Den kompletten Artikel finden Sie bei doccheck.com.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 05.08.16 in der Ärztezeitung

Nach Krebstherapie

Lebenslang Probleme mit den Harnwegen

Überlebende von Krebs in der Kindheit werden im späteren Leben zweieinhalb mal häufiger als Vergleichspersonen wegen einer Erkrankung der Harnwege stationär behandelt. Das größte Risiko besteht nach Abdominaltumoren.


AARHUS. In den nordischen Ländern überleben nach einer Krebserkrankung in der Kindheit heute mehr als 80 Prozent der Patienten die Fünfjahresgrenze. Fast jeder tausendste Erwachsene in der Allgemeinbevölkerung hat ein Malignom besiegt. Viele haben aber noch lange mit den Folgen der Therapien zu kämpfen.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Ärzteblattes.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 21.07.16 bei aerzteblatt.de

Morbus Hodgkin: Brentuximab kann Langzeitüberleben nach Rückfall erzielen

Duarte/Kalifornien – Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Brentuximab, das gezielt die Tumorzellen des Morbus Hodgkin angreift, kann auch nach dem Versagen einer Stammzelltherapie, in einer bisher aussichtslosen Situation, noch langfristige Remissionen erzielen, wie neue Studienergebnisse in Blood (2016; doi: 10.1182/blood-2016-02-699850) zeigen.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Ärzteblattes.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 28.07.16 bei aerzteblatt.de

Krebs: Patienten und Ärzte über Prognose oft uneins

Rochester – Zwei Drittel aller Krebspatienten schätzten ihre Prognose in einer Studie in JAMA Oncology (2016; doi: 10.1001/jamaoncol.2016.1861) anders ein als die behandelnden Onkologen. Die meisten waren optimistischer als ihre Ärzte und die wenigsten wussten, dass ihr Arzt die Situation anders einschätzte.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Ärzteblattes.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 15.07.16 bei aerzteblatt.de

Lymphom/Leukämie: Ipilimumab nach Versagen der Stammzell­transplantation wirksam

Boston – Der Checkpoint-Inhibitor Ipilimumab, der die Immunabwehr gegen Krebszellen wiederherstellt, könnte eine Therapieoption für Patienten mit Lymphomen und Leukämien sein, bei denen es nach einer hämatopoetischen Stammzelltherapie zu einem Rezidiv gekommen ist. Die Immuntherapie mit Ipilimumab hat in einer klinischen Studie im New England Journal of Medicine (2016; 375:143-53) die Immunabwehr durch die T-Zellen des Transplantates verstärkt, ohne eine riskante Graft-versus-Host-Reaktion auszulösen.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Ärzteblattes.


Folgende Mitteilung erschien am 08.07.2016 beim Gemeinsamen Bundesausschuss

Richtlinie Methoden Krankenhausbehandlung: Allogene Stammzelltransplantation mit In-vitro-Aufbereitung des Transplantats bei akuter lymphatischer Leukämie und akuter myeloischer Leukämie bei Erwachsenen

Folgender Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 17. März 2016 wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht und tritt am 8. Juli 2016 in Kraft:


Richtlinie Methoden Krankenhausbehandlung: Allogene Stammzelltransplantation mit In-vitro-Aufbereitung des Transplantats bei akuter lymphatischer Leukämie und akuter myeloischer Leukämie bei Erwachsenen


Folgende Mitteilung erschien am 08.07.2016 beim Gemeinsamen Bundesausschuss

Maßnahmen zur Qualitätssicherung der allogenen Stammzelltransplantation mit In-vitro-Aufbereitung des Transplantats bei akuter lymphatischer Leukämie und akuter myeloischer Leukämie bei Erwachsenen

Folgender Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 17. März 2016 wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht. Er tritt am 8. Juli 2016 in Kraft und tritt mit Ablauf des 1. Juli 2021 außer Kraft:

Maßnahmen zur Qualitätssicherung der allogenen Stammzelltransplantation mit In-vitro-Aufbereitung des Transplantats bei akuter lymphatischer Leukämie und akuter myeloischer Leukämie bei Erwachsenen


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 05.07.16 bei Curado

Neue App zur besseren Verlaufskontrolle bei CLL Patienten

Ein internationales Konsortium unter Führung der Deutschen CLL Studiengruppe (DCLLSG), die an der Uniklinik Köln angesiedelt ist, hat ein neues Tool entwickelt, das es künftig Ärzten ermöglicht, das Risiko ihrer Leukämie-Patienten genauer einzuschätzen als bisher. Eine Besonderheit: Die Ärzte können diesen Index online oder per App auf dem Mobiltelefon berechnen. Das Projekt wurde exklusiv von der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung gefördert.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf curado.de.


04.07.2016

Neuer Erfahrungsberichteiner Patientin mit der Diagnose "Aggressives Non Hodgkin Lymphom der B-Zell Reihe"

Tina Stecher schildert in ihrem Bericht ihre Erfahrungen nach der Diagnose "Aggressives Non Hodgkin Lymphom der B-Zell Reihe".

Im Vorfeld erkrankte Tina Stecher an einer Akuten Myeloischen Leukämie und wurde in 2001 stammzelltransplantiert. 

An dieser Stelle vielen Dank an den Autor, der seine Erfahrungen auf diesem Weg anderen zugänglich macht.

Der direkte Link ist http://www.leukaemie-phoenix.de/erfahrungsberichte/non-hodgkin_lymphome/bericht_6/http://www.leukaemie-phoenix.de/erfahrungsberichte/all/bericht_4/. Der Bericht zur Ersterkrankung ist unter http://www.leukaemie-phoenix.de/erfahrungsberichte/aml/bericht_2/ zu finden.

Außer diesem findet man weitere Berichte im Bereich "Erfahrungen" von Leukämie Phoenix der in Kooperation mit dem Projekt "leukaemie-kmt.de" und der Deutschen Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V. angeboten wird.

Sie möchten auch mit Ihrem Erfahrungsbericht anderen Mitpatienten/Angehörigen/Freunden helfen?
Dann lesen Sie bitte den Hinweis "Erfahrungsberichte" weiter unten.


Der Artikel zum folgenden Teaser erschien am 01.07.16 bei Curado

Neue Therapieansätze bei akuter myeloischer Leukämie

Bei der Prognose von akuter myeloischer Leukämie (AML) spielt der Transkriptionsfaktor Gfi1 eine wichtige Rolle. Forscher der Uniklinik Essen konnten nachweisen, dass eine geringere Ausprägung des Faktors die Entstehung der AML befördert und die Verlaufsprognose verschlechtert. Ohne Gfi1 entwickeln sich Leukämien anders, gehen zurück oder heilen sogar ganz ohne den Einsatz einer Chemotherapie vollständig aus. Hier scheint der entscheidende Schlüssel zu liegen, berichtet die Universität Duisburg-Essen.

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Den kompletten Artikel finden Sie auf curado.de.


In eigener Sache "Erfahrungsberichte" (Wiederholte Mitteilung)

Wir bieten in Kooperation mit der Deutschen Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V. und dem Projekt leukaemie-kmt.de eine Rubrik "Erfahrungen" http://www.leukaemie-phoenix.de/erfahrungsberichte an.

In dieser Rubrik kann man Erfahrungsberichte von Betroffenen (ALL, AML, CLL, CML, etc.), Angehörigen und Knochenmark-/Stammzellspendern finden.

Die Zugriffszahlen zeigen, dass dieser Bereich intensiv gelesen wird.

Die Vielfalt dieses Bereiches hängt natürlich davon ab, dass möglichst viele Erfahrungsberichte zu den unterschiedlichen Erkrankungen und Behandlungsformen vorhanden sind.

Deswegen freuen wir uns über jeden thematisch relevanten Erfahrungsbericht, der uns zur Verfügung gestellt wird.

Sollten Sie bereit sein Ihren Erfahrungsbericht für andere Betroffene zur Verfügung zu stellen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung (info@leukaemie-phoenix.de).


Über Leukämie-Phoenix

Leukämie-Phoenix ist eine Online-Selbsthilfegruppe für Patienten mit Langzeitfolgen nach Therapie (Schwerpunkt allogene Stammzelltransplantation).

Das Projekt Leukämie-Phoenix wurde im Mai 2007 gestartet.

Seit Oktober 2013 gehört die Gruppe zur Leukämie- und Lymphom-Hilfe in Hessen e.V. .

Sie können unsere Arbeit gerne durch eine Fördermitgliedschaft unterstützen.

Flyer der Gruppe Leukämie-Phoenix zur Weitergabe an Betroffene können Sie online bestellen.


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