Anschlussheilbehandlung eines Patienten nach Chemotherapie bei großzellig-diffusem B-Zell-Lymphom in der Klinik Reinhardshöhe Bad Wildungen-Reinhardshausen


(August 2009)

 

Zeitraum der Durchführung:

16.07.2009 – 13.08.2009

 

Dauer:

4 Wochen

 

Lage der Klinik:

Direkt am Stadtwald von Bad Wildungen-Reinhardshausen und direkt am Homberg gelegen; der Edersee und Kassel liegen etwa 35 km in nördlicher Richtung entfernt.

Die Quellenstraße führt an der Klinik vorbei; sie ist praktisch die Hauptstraße von Reinhardshausen, allerdings wenig befahren – ruhig, kaum Lärm.

Der Ort besteht hauptsächlich aus Kurkliniken und ein paar Kneipen/Cafes.

Das Stadtzentrum von Bad Wildungen liegt etwa 1,5 km von der Klinik Reinhardshöhe entfernt.

 

Zimmer:

Jedes Zimmer ist mit Dusche/WC, Telefon und kostenlosem Fernsehgerät und Kühlschrank ausgestattet; Sauberkeit o.k.; Zimmerpersonal sehr freundlich.

 

Essen:

 

Therapieangebote:

Anmerkungen zu den Therapieangeboten:

 

Freizeitangebote:

Von der Klinik werden Wanderungen in die nähere Umgebung, Kegeln, Gesellschaftsspiele und ähnliches organisiert.
Langeweile war dort ein Fremdwort; ich war ein bisschen am Club-Aldiana-Syndrom erkrankt: wenn man an allem teilnimmt hat man keine Zeit, um beispielsweise ein Buch zu lesen.

Darüber hinaus hat die Stadt Bad Wildungen ein kulturelles Angebot, Bustouren an den Edersee werden ebenfalls von der Stadt angeboten

Highlight der Stadt Bad Wildungen war ein Hochseilgarten der vom dortige.n roten Kreuz betrieben wurde.

Der Hochseilgarten war nicht im Therapieplan gestanden; ich habe das auf eigene Faust gemacht. War eine interessante neue Erfahrung, anderen (fremden) Menschen zu vertrauen und das Vertrauen neu zu lernen, das unbedingt notwendig war, um den Parcours zu bewältigen.

 

Mitpatienten:

Der Altersdurchschnitt lag bei geschätzten 65 Jahren; mit 41 ist man dort schon „junges Gemüse“. Jüngeren Patienten (unter 40) würde ich diese Klinik nicht empfehlen.

Die Gespräche mit den älteren Patienten waren sehr aufschlussreich und hatten sogar mehr gebracht als die organisierten Gruppengespräche.

 

Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Der Zapfenstreich (Ausgang) ist bis 22:00 Uhr, wer danach kommt, muss die Nachtschwester rausklingeln.

Parkplätze direkt an der Klinik gibt es nicht; Halten vor der Klinik zum Be- und –Entladen erlaubt.

Der Klinikparkplatz ist etwa 80 m von der Klinik in Richtung Homberg entfernt (etwa 10 % Steigung). Der (schöne) Kurpark von Reinhardshausen liegt etwa 50 m in der entgegen gesetzten Richtung. Für gehbehinderte Menschen wahrscheinlich ein Problem.

 

Fazit:

Auf einer Skala von 1-10; wobei 1 die schlechteste und 10 die beste Wertung ist, gebe ich der Klinik Reinhardshöhe in Bad Wildungen-Reinhardshausen die Wertung 7.
Die angesprochenen Unschönheiten hatten auf den (guten) Erholungswert keinen Einfluss.

 

 

 

Vielen Dank für den Bericht an den Autor.
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