

Genau genommen handelt es sich um eine von drei Rehakliniken, nämlich die Klinik Schwabenland. Sie liegt etwa zwei Kilometer nördlich von Isny im Ortsteil Neutrauchburg.
Nach Isny gibt es schöne Spazierwege als auch eine bequeme Busverbindung.
In der Klinik Schwabenland werden sowohl karidologische als auch onkologische Patienten aufgenommen. Das Besondere dort ist, dass es acht Zimmer für stammzelltransplantierte Patienten gibt. Sowohl der Chefarzt als auch der Oberarzt haben Erfahrung mit hämatologischen Erkrankungen und Stammzelltransplantationen.
Deshalb fühlte ich mich dort hervorragend gut aufgehoben.
Zusammen mit den beiden anderen Reha-Kliniken in Neutrauchburg wird gemeinsam ein Therapeutisches Bewegungszentrum genutzt, das etwa fünf Minuten zu Fuß oder durch einen Shuttle-Bus erreicht wird.
Um es vorweg zu sagen: ich fand sowohl die medizinische Betreuung als auch das therapeutische Programm ebenso wie die Freizeitangebote hervorragend. Die herrliche Landschaft des Allgäus als auch die fachgerechte und schmackhafte Ernährung taten ihr Übriges. Alle Zimmer sind gut ausgestattet und haben einen Balkon.
Meine Tage begann ich in der Regel mit einer halben Stunde Qi Gong. Nach Möglichkeit fand dies im Freien statt. Für mich ging damit die Sonne für einen gelungenen Tag auf.
Es folgten z.B. Wasserjogging, Gymnastik, Physiotherapie, Muskelaufbautraining, psychologische Gespräche (einzeln oder in einer Kleingruppe), Kunsttherapie. Gefreut habe ich mich stets auf die Singabende und den meditativen Tanz am Samstagvormittag. Für mich wirkte beides so befreiend. Darüber hinaus gab es noch viele andere Angebote.
Im Foyer gab es immer wieder Verkaufsstände, die Abwechslung in den Klinikalltag brachten und am Wochenende wurden Ausflüge oder z.B. Film- oder Konzertabende angeboten.
Alle Mitarbeiter, Betreuer, Trainer, Therapeuten waren stets außerordentlich freundlich und verständnisvoll. Ich spürte, dass mein Wohlergehen das Ziel alles Bestrebens war.
Wer wollte, konnte sich abends oder zum Nachmittagskaffee in der Cafeteria zu günstigen Preisen verwöhnen lassen und sich mit Mitpatienten treffen.
Die An- und Abreise funktioniert gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch für Wochenendausflüge steht ein wohl organisiertes Bussystem zur Verfügung.
Christa Kolbe-Geipert, Plasmozytompatientin
Aufenthalt im Oktober 2009 nach einer Allogenen Stammzelltransplantation im März/April 2009
Vielen Dank für den Bericht an
Christa Kolbe-Geipert